Meilensteine auf meinem  Yoga- Weg

 

In meiner Studienzeit vor mehr als 35 Jahren besuchte ich meinen ersten Yoga- Kurs an der Uni.

Ich versprach mir davon eine  „kleine Auszeit“ vom herausfordernden Alltagstrubel.
 

Damals war Yoga und sein großartiges Potential zum körperlich- seelischen Gleichgewicht beizutragen, noch wenig bekannt und wurde in seinem Wert für unsere Gesundheit weitgehend unterschätzt.

Doch, mir tat Yoga gut und deshalb blieb ich dabei,
regelmäßige Abfolgen von Körperübungen (Asanas)
zu praktizieren,
Atemübungen (Pranayama) in meinen Alltag
zu integrieren
und erste Meditationserfahrungen
zu sammeln.



Ich lernte, den Zustand zu schätzen,
wenn sich mein Körper  nach 12  "Sonnengrüßen" gut durchbewegt anfühlte,

wenn ich  mit dem "Hund, der Cobra, der Katze, der Kuh und dem Krokodil" in tierisch guter Begleitung  unterwegs war, wenn sich mein "Gedankenstrom", das "Chaos im Kopf" etwas gelegt hatte und ich in der Abschlussentspannung eine wohlige Zufriedenheit empfinden konnte.


Jahre mit persönlichen und beruflichen Herausforderungen

Mit der Zeit lernte  ich "mehr und mehr",  mir  meines Bedürfnisses nach Lebendigkeit, Kreativität, Stille und einem wohlwollenden Miteinander bewußter zu werden und  zu leben
Fast nebenbei gab ich meiner körperlichen und geistigen Beweglichkeit mit dem Yoga „mehr und mehr“ Raum. 

 

Wenn ich in der Meditation in meine innere Welt lauschte,  war ich in der Lage, eine wertvolle Distanz zu meinem Alltagsstresserleben zu entwickeln. 
 

Im inneren Gewahrsein bei Atemübungen lernte ich die Ausdrucksweisen meines Körpers, meiner Seele , meines Geistes besser kennen. 


Ich lernte mich im Hier und Jetzt zu verorten und meinen Körper, meine Gedanken und meine Gefühle zu beobachten, zu reflektieren und ihnen "mehr und mehr" eine bewusste neue Richtung  zu geben, die meinen Bedürfnissen "mehr und besser" entsprach.

In meinem persönlichen und beruflichen Alltag als Pädagogin, Yogalehrerin und Beraterin war und bin ich eigentlich immer auf dem Yoga- Herzensweg.

 

Yogalehrer- Ausbildung -  

mein Weg durch  Schwere Krankheit

2016 Diagnose Adenom an der Bauchspeicheldrüse 
2017  Diagnose Darmkrebs
2018  Diagnose Unterleibskrebs


Im Herbst 2018 entschloss ich mich, meine Yoga- Praxis zu vertiefen und eine Ausbildung zur Ärztlich geprüften Yogalehrerin bei MEDITA (500 h) zu absolvieren. 
Ich ahnte noch nicht, dass die 3. schwere Diagnose auf mich zukommen würde.  

Ich wollte mich intensiver mit der Anatomie, der Funktionsweise des menschlichen Körpers  und seiner Gesunderhaltung  auseinander setzen. 
Die Yogalehrerausbildung  gab mir Struktur, Sinn, Halt und Orientierung im Umgang und der Bewältigung der  3. schweren Erkrankung und meine Lebens- und Arbeitsbedingungen  zu überdenken, neu auszurichten und/ oder grundlegend zu verändern. 


Ich hatte das Glück,  gute Ärzte, Therapeuten, Lehrer, Freunde und meine Familie an der Seite zu haben, die mich unterstützten und herausforderten,  auch diesen Meilenstein "schwere Erkrankung" zu bewegen. 

 

Ich habe schulmedizinische Unterstützung erfahren, komplementäre Heilverfahren kennen und anwenden gelernt, über alternative Heilungswege geforscht und mir "mehr und mehr" Wissenstiefe erarbeitet.
Das hat mich in eine stärkere Selbstliebe, eine gesündere Work-Life-Balance und tiefe Dankbarkeit für mein Leben geführt. 
Ich  habe Weiterbildungen und Kurse besucht, die mein Forschungs- Interesse weckten. Ich habe  viel über Resilienz, die Funktionsweise  des menschlichen Nervensystems, Hirnforschung, Selbstreflexionstechniken, Prägungs- und Beziehungsmuster, Selbstwert und Selbstwirksamkeit etc. gelernt, was mich heute in meinem Alltag  unterstützt und mir dient, meinen Herzensweg zu leben.

Ich nutze gern Gelegenheiten, um mich mit philosophischen, religiösen und spirituellen Themen auseinander zu setzen.


Es ist meine Herzensangelegenheit, Menschen auf ihrem Weg zu mehr Lebensfreude, Gesundheit und innerer Balance zu begleiten – mit dem Vertrauen, dass jeder Schritt, den wir auf diesem Weg gehen, uns näher zu unserem wahren Selbst führt.
 

Bewegungs - Möglichkeiten/ Arbeitsweisen:

  

Ich möchte Menschen motivieren, sich auf ihrem individuellen Herzensweg zu entwickeln, zu verändern, um in ihre individuelle, einzigartige Größe zu wachsen und zu reifen.

Welche Methoden und "Werkzeuge" nutze ich:


Körperübungen, Atemübungen, Meditation, Visualisierung, Schamanisches Reisen,
Naturerleben,
Kreative Gestaltungs- und Ausdruckstechniken,
Schreiben, Buchlesungen, Gespräche, 
Rituale im Jahreskreis, Achtsamkeitsübungen,
Selbstreflexionstechniken, 
Selbstregulierungübungen des Nervensystems, Entspannungsverfahren,
"Erfahrungs"-Wissensvermittlung...



Ich bin mir sicher, dass körperliche, geistige und seelische Gesundheit, Wohlbefinden und Entspannung und die Freude am Lernen und Üben bis ins hohe Alter, ein gutes Fundament sind, um ein erfülltes und friedvolles Miteinander zu leben. 
Dazu möchte ich gern beitragen, ermutigen und inspirieren. 



  

 

Aus- und WeiterbildungEN:

2023 - 2024    Schamanisches Praktizieren
2018 - 2021     Ärztlich geprüften Yogalehrerin (500 h)
2010 - 2012     Systemisches Coaching (SG) 400 h, 
1991 - 1997       Diplom- Pädagogin, FB soziale Arbeit